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Vortrag

Ein kleiner Schritt bei der Präparation, eine große Auswirkung auf das Ergebnis

Freitag (18.09.2020)
09:20 - 09:40 Uhr

Für eine fehlerfreie Probenpräparation muss jeder Schritt wohl überlegt sein. Ein tiefer Kratzer, oder eine Verformung aus den ersten Schritten kann sich durch die gesamte Präparation ziehen und das Endergebnis verfälschen. Wie eine neue Präparationsmethode entwickelt wird, mit der das optimale Ergebnis erzielt werden kann, wird hier am Beispiel von Gusseisen gezeigt. In diesem Zusammenhang werden auch neue Präparationsmethoden von elektronischen Bauteilen und Superlegierungen aufgeführt. Dabei wird in ersterem Fall auf die Problematik von Proben eingegangen, die aus einer Kombination aus harten und spröden Werkstoffen bestehen, wie z. B. einem keramischen Trägersubstrat in Kombination mit weichen und zähen Lotwerkstoffen. Ebenso wird hier der Einsatz von Diamantschleifscheiben und klassischem Schleifpapier gegenübergestellt, sowie deren genauen Unterschiede im Schleifverhalten aufgezeigt. Solche hart-weich Werkstoffverbunde stellen jedoch nicht erst beim Schleifen und Polieren Herausforderungen dar, sondern beginnen bereits beim Trennen die ersten Hürden aufzubauen. Wie diese Hürden umgegangen werden können ist ebenso Thema dieses Vortrags.

Sprecher/Referent:
Eduard Maisner
Akasel A/S